Manuelle Therapien Sohier Maitland

Was ist Manuelle Therapien Sohier  Maitland

Sohier0Die Manuelle Therapie ist eine Behand­lungsform, die sowohl zur Diag­nostik als auch zur Therapie von Störungen am Bewegungsapparat eingesetzt wird. Durch vor­aus­gehen­de sorg­fäl­tige Anam­nese und Unter­su­chung wird eine phy­sio­thera­peuti­sche Diagnose gestellt, um einen The­rapie­plan mit den ge­eig­ne­ten Mass­nah­men zu erstellen

.Die manuelle Therapie beinhaltet Techniken, die sich der Behand­lung von Kno­chen und Ge­len­ken, den periartikulären Strukturen, Muskeln, Fas­zien, Seh­nen und neu­ralem System widmen.

Analytische Biomechanik nach Raymond Sohier

Das Sohier-Konzept beruht auf den biomechanischen Gesetzmässigkeiten des mensch­lichen Bewegungsapparates und bietet ein wissenschaftlich auf­ge­bau­tes Ana­lyse-Konzept.

Die Kenntnisse der biomechanischen Norm sowie der pathomecha­nischen Ab­weich­ungen auf Statik und Gang bezogen, ermöglichen ein Verständnis für struk­tu­rel­le Störungen und deren Rückwirkungen auf Gelenke und um­lie­gende Weich­teile. Funktionsstörungen werden immer in der gesamten Be­we­gungs­kette erfasst. Mit selektiven manuellen Grifftechniken wird der Be­we­gungs­ablauf der beteiligten Gelenkspartner optimiert und der bio­mechanische Rhy­thmus reguliert sich wieder. Durch die darauf aufbauende zentrieren­de Kräf­tigung wird die Qua­li­tät der Arthro­zeption und die all­gemeine Kör­per­wahr­neh­mung verbessert und die Präzision der Be­we­gun­gen neu stimuliert

Anwendungsgebiete

  • Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
    (degenerativ, traumatisch, postoperativ)
  • Mobilitätseinschränkungen
  • Schmerzsyndrome
  • Kraft- und Koordinationsdefizit

Sohier1Inhalte manueller Therapieformen

  • Abschwellende und schmerzlindernde Massnahmen
  • Techniken zur Verbesserung der lokalen Stoffwechselsituation
  • Techniken zur Zentrierung von Gelenken
  • Mobilisation der Gelenke und der umliegenden Strukturen
  • Segmentale und globale Stabilisation
  • Muskuläre Behandlungstechniken
  • Koordinationsschulung
  • Passive und aktive Korrektur von Fehlstellungen
  • Instruktion von geeignetem Verhaltensmanagement im Alltag (Ergonomie)
  • Schmerzmanagement
  • Instruktion von spezifischen Übungsprogrammen

Das Maitland Konzept

Das Maitland-Konzept gehört zur Manuellen Therapie, einer speziel­len Form der Phy­sio­ther­apie. Diese/s Therapieform/Konzept befasst sich v.a. mit dem ge­zielten Unter­suchen und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Be­we­gungs­ap­parat. Bei folgenden Beschwerden kann Manuelle Therapie nach Mait­land helfen:

  • Rücken- und „Bandscheiben“ Beschwerden
  • Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme
  • Arthrose, z.B. in Hüfte, Knie oder Wirbelsäule
  • Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen und Kiefergelenksprobleme
  • Nervenirritationen wie z.B. Einschlafen der Hände, Ischiasbeschwerden
  • Knieschmerz, z. B. nach Kreuzbandverletzungen oder Meniskusschaden
  • Ellbogenprobleme wie beispielsweise der Tennisellbogen
  • Beschwerden im Bereich der Hand, z.B. nach Frakturen, beim Karpaltunnelsyndrom
  • Fußprobleme, beispielsweise nach Bänderrissen
  • Außerdem ist Manuelle Therapie hilfreich bei der Nach­behandlung von Ope­ratio­nen und Sport­verletzungen, als auch bei der Ar­beits­platz­be­ra­tung und der sportspezifischen Beratung und Bewegungsanalyse.

Sohier2Die Behandlung wird immer mit einer ausführlichen Befragung über Ihre Be­schwer­den im All­tag begonnen. Ihre Beschrei­bung des Problems ist für uns sehr wichtig. Anschließend wird in einer genauen körperlichen Unter­su­chung der Grund Ihrer Probleme gesucht. Eine Untersuchung eines Schulterproblems kann auch die Untersuchung Ihrer Halswirbelsäule, der Rippen und der Brust­wir­bel­säule zur Folge haben. Die Untersuchung wird sehr individuell ihrem Pro­blem angepasst, vor allem auch in der Intensität. Die weitere Behandlung baut gezielt auf diese Unter­su­chung auf. Die festgestellten Störungen werden über speziell aus­ge­wähl­te Maß­nahmen behandelt. Diese Maßnahmen umfassen z.B.

  • manuelle Gelenksmobilisationen
  • Techniken um bessere Bewegungsfähigkeit von Nervengewebe zu erreichen
  • Muskeldehnungen und / oder Muskelkräftigungen
  • Aufklärung über Zusammenhänge der Entstehung des Problems, um einen langfristigen Behandlungserfolg zu gewährleisten
  • Schulung von alltags- und sportartspezifischen Bewegungsabläufen
  • Eigenübungen und Hilfe zur Selbsthilfe

Sohier3Kontinuierlich kontrolliert dabei Ihr Therapeut, ob diese Maßnahmen den best­möglichen Effekt erzielen. Dieses Vorgehen versucht den größtmöglichen Be­hand­lungs­erfolg in einem kurzen Zeitraum zu ermöglichen. Wir sind stets be­müht, unsere eigene Erfahrung durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu erweitern, um Ihnen eine effektive und individuell angepasste Behandlung zukommen zu lassen.

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